Die Unruhe immer wieder Neues entdecken zu müssen, ungefahrene Routen zu befahren, Träume zu leben und zu erfüllen ist eine gute Antriebskraft. 

Hier geht es um die großen und kleinen Fluchten auf dem Motorrad (und ohne Motorrad) und um alles, was mit dazu gehört. Egal ob es die große Reise ist, oder ein kleiner Wochenendausflug on- oder offroad, der Spaß auf und mit dem Zweirad steht im Vordergrund. Meine Reiseberichte sollen Lust auf das Losfahren machen. Nicht zu viel Planen und Nachdenken, einfach losfahren - der Rest ergibt sich unterwegs...

 

Wenns Fragen zu den Reisen oder auch zur Vorbereitung, Planung, Ausrüstung, Training etc. geht, einfach melden. 

 

Viel Spaß und immer schön oben bleiben,

Joe


Reisesplitter...

Zwischendurch gehts auch mal ohne Motorrad...

Ganz spontan haben wir uns für einen Kurztrip nach Paris entschieden und es war eine gute Entscheidung. Perfektes Herbstwetter und wenig Touristen (zumindest unter der Woche) - Paris hat sich von seiner besten Seite gezeigt.

 

Was die Stadt der Liebe so zu bieten hat, was wir besichtigt haben, wo wir gegessen und geschlafen haben - all das findest du hier

 

Paris ist wirklich immer eine Reise wert!


Die Saison-Abschluss-Endurotour ging diesmal solo über die TET Strecken in Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Geplant war auch noch Montenegro, das wurde allerdings vom schlechten Wetter erfolgreich verhindert.

 

Wunderschöne Strecken, bei fast immer perfektem Wetter, totale Einsamkeit und freundliche Einheimische. Eine Region, die wirklich zu empfehlen ist - nicht nur für Endurofahrer.

 

Die TET Strecken reichen von schönen Asphaltstrecken, über breite Pisten bis hin zu engen Singeltrails und steinigen Gebirgspfaden. Es ist einfach alles dabei, was das Stollenfahrerherz so begehrt.

 

Was sonst noch so passiert ist, findest du hier


 

Die Route des Grandes Alpes, die französischen Seealpen, die Dolomiten, der Lubéron, die Provence..., wir waren im Sommer 2021 in den Alpen und in Südfrankreich unterwegs auf der Suche nach Kurven und dem blühenden Lavendel.

 

Beides haben wir gefunden, garniert mit feinstem Essen, tollstem Wetter, freundlichen Menschen, grandiosen und unvergesslichen Ausblicken. Eines ist sicher, wir waren nicht zum letzten im Süden Frankreichs.

 

Mehr zu der Tour und ein paar Geheimtipps findest du HIER


 

 

Nachdem die große Tour auf der BAM und in der Mongolei für 2020 von einem kleinen Virus gestoppt wurde, musste eine Alternative her. Und tatsächlich, wir haben, dank einer Gruppe enthusiastischer Endurofahrer, Strecken für die großen und kleinen Fluchten hier in Europa. Der TET bietet für fast alle Europäischen Länder wunderschöne Strecken in einer schönen On/Off Mischung.

 

Joop und ich haben und als Ersatz für die BAM den TET Deutschland und Polen als Reiseziel ausgesucht und hatten jede Menge Spaß auf dem tollen Streckenmix.

 

Da wir nicht wussten, wie sich die Pandemielage entwickelt hatten wir ein Zelt dabei, dass wir aber nicht ausgepackt haben. Breites Grinsen war angesagt! Hier gehts zu mehr Bildern und einem kleinen Report. Infos zum TET Projekt gibts hier


Marokko, was für ein Land. Die Landschaft und die Menschen sind einfach ein Erlebnis. Das geschäftige Gewusel in Marrakech und die eindrucksvolle Stille in der Wüste - Marokko bietet einfach alles. In Marrakech geht es zu wie in Paris, 20 Minuten später meint man, im Mittelalter angekommen zu sein, wenn man sieht wie in den Bergdörfern noch im Fluss Wäsche gewaschen wird.

 

Ein echtes Motorradparadies. Ich war oft dort, alleine, zum Scouten, mit verschieden Gruppen und Freunden, mit meiner Frau als Sozia, Onroad, Offroad - Im Hohen Atlas, im Riff Gebirge, in der Sahara, in den Steinwüsten - Marokkos Vielfalt ist einfach grenzenlos. Hier ist für jeden was dabei und dank meiner vielen Besuche gibt es immer wieder einen Geheimtip für eine Strecke oder eine tolle Unterkunft.

 

Kaum ist man aus Marokko zurück, plant man schon die nächste Tour dorthin. Impressionen


Seit der Tour 2003 hatte ich die Idee im Kopf, nochmal ganz nach Osten zu fahren, bei HARD WAY EAST sollte diesmal Magadan das Ziel sein und der Onroadanteil sollte so gering wie möglich sein. Extra dafür hatte ich mir die G650 zur Rally umgebaut, BMW hatte dann aber die Idee, die Tour mit der nagelneuen F 800 Adventure zu machen...

 

Die zweigeteilte Tour führte mich mit einem guten Freund in 3,5 Wochen und fast 10.000km bis in die Mongolei, dann, nach einer kurzen Pause mit meiner (jetzt) Ex-Frau weiter Richtung Magadan - leider kam auf der BAM eine Brücke dazwischen und wir konnten die Tour nicht zu Ende fahren.

 

Die Tour und ein paar Filmchen gibts HIER , ab und zu gibt es auch einen Multimediavortrag zu der Tour.


Meine erste große Tour 2003 nach Vladivostok. Damals waren in Russland die Zeichen der Sovietunion noch sehr deutlich sichtbar, so auch das Stadtmonument von Tomsk mit seinem großen Hammer & Sichel Zeichen. Auf der 6 wöchigen Tour haben wir den größten Flächenstaat der Welt komplett durchquert um bei einem Motorradtreffen am Pazifik den Preis für die längste Anreise zu kassieren.

 

Diese Tour, durch das so vielfältige und wunderschöne Land hat meine Liebe zu Russland und seinen Menschen begründet und seither hat es mich immer wieder in Richtung Osten gezogen.

 

Mehr zu der Tour findest du HIER


Bis zu der Tour von Sinzig nach Syrien 2005 dachte ich, dass ich unverwundbar bin. Im Januar ging es über die Alpen (mit Schneeketten) und als ich dann völlig verfroren (wer ahnt denn auch, dass es in der Türkei Berge mit Schnee gibt) in Ankara auf einer Eispritsche bei 120km/h die Kontrolle verloren habe, bin ich hart in der Realität gelandet.

 

Mit etwas Verspätung habe ich es aber dann doch noch nach Syrien geschafft und durfte ein wunderschönes Land und seine tollen Menschen kennenlernen. Leider hat der Krieg viele der Menschen zur Flucht gezwungen und die reichen Kulturschätze vernichtet - mein Herz blutet.

 

Mehr zur Tour gibts HIER


Als Marshall durfte ich 2012 die Internationale GS Trophy in Chile & Argentinien begleiten. In den intensiven 3 Wochen fuhren wir einmal die komplette Strecke vor Eintreffen der Teilnehmer ab, um eine Idee zu bekommen, was uns erwartet. Leider war das Ganze bei unserem Eintreffen noch nicht zu Ende geplant, die erste Woche war also ein ziemliches Chaos, aber auf spannenden Strecken und in grandioser Landschaft - abgerundet durch die geilsten Steaks, die ich je gegessen habe.

 

Die Trophy war dann wirklich klasse - lauter hochmotivierte Teilnehmer aus vielen Ländern, mega viel Spaß, auch wenn die Tage lang und sehr anstrengend waren. Zu einigen der Teilnehmer besteht heute noch ein guter Kontakt. Die Landschaft ist sehr vielfältig in Südamerika, wir waren in den Bergen, hatten tiefe, sandige Passagen auf einem Teilstück der alten Routa 40 und sind sogar einen aktiven Vulkan hochgefahren (der einige Jahre später dann explodiert ist).